OP – Risiken

Wie hoch ist das OP-Risiko?

Auf einer Skala von 1 – 10 bewegen sich die Adipositas-Chirurgischen-Operationen wie folgt:

Magenband: 3 – 4 ähnlich wie eine Gallenoperation
Roux-en-Y-Magenbypass: 5
Biliopankreatische Diversion mit Duodenalswitch BPD-DS: 10

Hinzukommen leichte Erhöhungen der Werte durch Vor-Operationen im Bauchbereich oder auch Umwandlungen vom Band in Bypass oder BPD-DS.
Vergessen sollte man jedoch nie, wie hoch das Risiko ist, welches man mit den Extrem erhöhten Körpergewichten mit sich herumträgt!

Unter Einhaltung der Sicherheitsempfehlungen weisen adipositaschirurgische Eingriffe ein verhältnismäßig geringes Risiko auf. An erfahrenen Zentren bedeutet dies ein Letalitätsrisiko von unter 0,3 %. Eine unbehandelte morbide Adipositas hat eine signifikant höhere Letalität als eine vergleichbare Gruppe operierter Patienten. Das laparoskopisch implantierbare verstellbare Magenband und die intragastrale Stimulation sind verhältnismäßig sichere chirurgische Operationsmethoden in der Behandlung der morbiden Adipositas. Der Roux-en-Y Magenbypass als effektive und der BPD-DS als sehr effektive malabsorptive Methode sollte wenigen, erfahrenen Zentren vorbehalten bleiben.

Anordnung des Operations-Teams.
Der Narkosearzt befindet sich am Kopf des Patienten

Quelle: Dr. Karl Miller und Prof. Dr. R. A. Weiner

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